Phasen des Bremsablaufs

Die Zeit zwischen dem Erkennen einer Gefahr und dem Einsetzen der vollen Bremswirkung bezeichnet man als Verlust – Grundzeit:
Diese ist abhängig von der Reaktionszeit des Fahrers ( ca. O,5 sec. Bei erhöhter Aufmerksamkeit) und der Ansprech-, sowie Schwellzeit der Bremskraft, bis diese ihre endgültige Größe erreicht. Während dieser Verlust – Grundzeit wird kaum Geschwindigkeit abgebaut, was bedeutet, daß mit zunehmender Geschwindigkeit nicht nur der eigentliche Bremsweg wächst, sondern auch der Weg, den das Motorrad während der Verlust – Grundzeit zurücklegt. Ohne Reaktionszeit des Fahrers ergibt sich

aufgrund der Ansprech- und Schwellzeit eine realistische mittlere Verzögerung, die bei ca. 70 – 80% der max. Verzögerung liegt.
Der Anhalteweg setzt sich also aus dem Weg den das Motorrad während der Verlust – Grundzeit zurücklegt und dem Bremsweg zusammen.
Nimmt man für die Verlust – Grundzeit 1 Sekunde und für die Bremsverzögerung 8 m/s2 an, dann lassen sich die Anhaltewege für verschiedene Ausgangsgeschwindigkeiten errechnen.

Diese Werte ergeben sich aufgrund der Fahrphysik! Diese läßt sich bekanntlich nicht bescheißen

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