Allerdings bleiben viele Protektoren aufgrund der legereren Paßforn von Jacke und Hose oft nicht da, wo sie hingehören und nutzen somit allenfalls dem Gewissen was, das habe ich vorher ja schon erwähnt. Zudem reißen viele Textilfasern relativ schnell, vor allem die Nähte sind grundsätzlich Schwachstellen. Beim Abrieb entsteht Wärme, Hitze. Wozu Kunstfaser dann neigt, wißt Ihr alle. Die werbewirksamen atmungsaktiven Materialien erhalten erst dann ihre Daseinsberechtigung für uns Motorradfahrer, wenn sie in Anzügen verarbeitet werden, die mit abriebfestem Cordura oder Kevlar-Stretch kombiniert und zusätzlich mit geeigneten Protektoren an den sturzgefährdeten Zonen ausgestattet sind.
Ich für mich entscheide je nach Einsatzzweck. Fahre ich zum eintägigen

Sicherheitstraining, kombiniere ich gern die Lederhose mit der Textiljacke, da ich den ganzen Tag der Witterung ausgesetzt auf dem Trainingsgelände stehe und wenig fahre. So genieß ich mehr Wind und Regenschutz, es ist oben rum wärmer und ich hab jede Menge Taschen für meinen Schnick-Schnack.
Fahre ich zum Nürburgring mit dem Wissen, vielleicht die eine oder andere flottere Runde zu drehen, kommt nur der Lederkombi in Frage.
Dann kommt der Regenkombi unter die Sitzbank und das Microfaser -Strampelanzügchen in den Koffer, damit ich die Lederkombi vom verschwitzten Körper wieder runterkrieg und zudem für den Fall der Fälle eine Verschiebeschicht habe. Was soviel bedeutet, daß meine Kombi sich nicht an meine Haut klebt und so bei einem Sturz für diverse Schürfwunden sorgt.

ginerainer

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