Stabilisieren des Motorrades - Langsamfahren
Damit meine ich natürlich das gaaanz langsame Fahren, also im Schneckentempo, so langsam eben, wie manche Omis und Opis gehen. Ich glaube, daß es kaum einen Biker gibt, der bei diesem Vorhaben „juhu“ schreit. Beim Sicherheitstraining maulen jedenfalls alle und doch ist jeder froh, ein paar Tips zu kriegen, die dieses „ungeliebte Kind“ einfacher machen. Schneller fahren ist halt einfacher, gell?
Denn ohne die Kreiselkräfte (stabilisierende Kräfte der drehenden Räder) erfordert die Langsamfahrt in Geschwindigkeitsbereichen von 4-7 km/h mit dem Motorrad fein
dosierte Lenk- und Körperbewegungen, die in Verbindung mit der Koordination von Kupplung, Gas und Bremse auch an erfahrene Motorradfahrer hohe Ansprüche stellen.
„Nur wer gut langsam fahren kann, kann auch beherzt schnell fahren“. In dieser Aussage steckt sicher viel Wahres. Zeigt sich doch beim langsam fahren relativ gefahrlos, wie gut Fahrer und Motorrad harmonieren und dies kann wohl auf höhere Geschwindigkeitsbereiche übertragen werden.

