Das Kurvenfahren

Auf einer gut ausgebauten, kurvenreichen Landstraße zügig per Bike unterwegs zu sein. Ich glaube, dieser Gedanke läßt unser Bikerherz höher schlagen, nicht wahr?
Das Kurvenfahren und die damit verbundene Schräglage ist wohl mit das Faszinierendste am Motorradfahren. Um das richtig zu können, braucht man keine Tausender und auch keine Temporaserei am objektiven oder gar nur subjektiven Limit. Was man braucht, ist ein gut entwickelter Fahr- und Kurvenstil. Den kann man lernen und trainieren.

Die Anforderungen, die wir erfüllen müssen,

um mit Sicherheitsreserven und Fahrspaß unser Motorrad zu genießen sind folgende: – Kurvenfahrt erzeugt Fliehkraft (Querbeschleunigung) – Querbeschleunigung macht Schräglage erforderlich – Schräglage wird begrenzt durch: Griffigkeit der Fahrbahn, Bodenfreiheit der Maschine, Reifen (Luftdruck, Profiltiefe, Gummimischung), Übungsstand des Bikers. – Störungen durch Schreck, Fehleinschätzungen oder Hindernisse.
Ich möchte Euch vorab die fahrphysikalischen Zusammenhänge erläutern:

TRX

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