Wie man sich „sitzt“, so fährt man

Wenn man das Gefühl hat , mittendrin im Motorrad zu sitzen, dann ist`s genau richtig.

Man sollte keine Spannung aufkommen lassen, den Körper „hängen“ lassen (wie ein Kartoffelsack), die Arme stets angewinkelt , die Hände nur locker auf die Lenkerenden aufgelegt, die Knie an den Tank anlegen.

Wichtig ist das bewußte Ausatmen immer wieder während der Fahrt, denn Ausatmen bedeutet Entspannung und nur ein entspannter „Popometer“ spürt sein Motorrad richtig.

Der Grad der Lockerheit und der Entspannung zeigt recht gut den Grad der Beanspruchung. Steigende Beanspruchung geht in der Regel mit steigender Anspannung und steigender Verkrampfung einher. Die Verspannung strahlt übrigens immer von der Kaumuskulatur aus. Ihr habt diese Erfahrung bestimmt auch schon im Regen oder in einer Schrecksituation gemacht: Die erste Reaktion ist das Aufeinanderbeißen der Zähne, das Verkrampfen der Kaumuskulatur. Von dort aus strahlt die Verkrampfung auf das Gesicht, den Hals, den Nacken und die Schultern aus.

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