AUSWEICHEN UM EIN HINDERNIS - AUS GERADEAUSFAHRT:

Plötzlich notwendige Ausweichaktionen im Realverkehr erfordern eine schnelle Reaktion und vor allem einen möglichst abrupten Richtungswechsel des Motorrades. „Die Kiste muß raus, weg vom Hindernis – so schnell wie möglich“!!
Ganz maßgeblich für ein Gelingen sind mal wieder die Augen. Nur wenn man den Blick von der Gefahrenquelle lösen kann und zwar rechtzeitig hat man eine Chance das Hindernis umfahren zu können. Starrt man den querstehenden PKW vor sich an wie das Karnikel die Schlange, trifft man ihn garantiert.
Merke:
Blick immer trainieren auf
“Wo ist die Lücke?”
Hat man die rettende Lücke entdeckt, setzt man genau in dieser Richtung den Lenk- impuls kurz, relativ stark und stoßartig.

Ausweichen ist in der Regel ein Notmanöver, muß daher schnell gehen, also muß auch schnell gegen den Lenker gedrückt werden. Die Maschine wird in Schräglage gedrückt und anschließend wieder auf die ursprüngliche Fahrlinie zurückgekehrt.

Blick:
In Ausweichrichtung
Sitz:
Locker, nur so kann die Maschine effektiv in die Ausweichrichtung gedrückt werden.
Bedienung:
Kupplung ziehen – übrigens bei allen Notmanövern sinnvoll, um den Schub seitens des Motors zu unterbinden und die Gefahr des ungewollten Gasgebens während dem Ausweichen folgenlos zu gestalten. Nicht Bremsen.

Ausweichen

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